L'ame Immortelle
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Official Biography

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"Life will never be the same again..."

Wie erzählt man eine Geschichte? Wie lässt man eine beispiellose Karriere gebührend Revue passieren? Im Falle von L'âme Immortelle erweist sich diese Fragestellung als besonders knifflig: Zu viel ist seit der Bandgründung 1996 passiert, als dass man nach einem schlichten Auswahlverfahren vorgehen könnte. Und das fängt schon bei der ungewöhnlichen Vorgeschichte an: Nachdem Bandgründer Thomas Rainer in einer Black Metal-Band gespielt hat, tut er sich 1996 mit Hannes Medwentisch zusammen, um unter dem Namen L'âme Immortelle der elektronischen Musik zu frönen – ein krasser musikalischer Bruch, der die düstere Musikwelt nachhaltig verändern wird.

„Über nächtlich dunkle Fluten sing' ich meine traurigen Lieder...“

Erste Titel werden geschrieben, eine Sängerin gesucht... doch was sich auf dem Papier so unspektakulär anhört, ist in Wahrheit der Beginn einer der einflussreichsten Formationen der Gothic-Bewegung. Bei der Sängerin handelt es sich um Sonja Kraushofer, bei den ersten Liedern auch um „Life Will Never Be The Same Again“ – noch heute ein Klassiker. Ein Jahr später erscheint das bemerkenswerte Debüt „Lieder die wie Wunden bluten“, eine beispiellose Verschmelzung aggressiven Dark Electros mit melancholischen, klassischen Melodiebögen und dem charakteristischen Gesang der studierten Sängerin Sonja. Und von dort geht es in einem Tempo bergauf, das man einem Act aus der schwarzen Szene niemals zugetraut hätte. 1998 erscheint „In einer Zukunft aus Tränen und Stahl“, das auf einer Tour mit Christian Death vorgestellt wird und für den Labelwechsel von der kleinen Plattenfirma M.O.S. Records zur aufstrebenden Trisol Music Group sorgt.

„Ich gab dir alles – meine Seele, mein Licht...“

Wo andere Formationen für gewöhnlich an ihre Grenzen stoßen, legten L'âme Immortelle erst richtig los. 1999 erblickt mit „Wenn der letzte Schatten fällt“ das dritte Studioalbum in drei Jahren das Zwielicht der Welt, bietet abermals jenes unvergleichliche Wechselspiel aus düsterer Electro-Kälte und wohliger Gothic-Elegie und führt das Trio auf seine erste Headlinertournee. Doch die nächste Premiere steht bereits 2001 ins Haus: „Dann habe ich umsonst gelebt“ knackt die Top 50 der deutschen Albumcharts. Diesen Höhenflügen folgt mit dem gesundheitlich bedingten Ausstieg von Hannes 2002 zwar ein erster Tiefschlag, Thomas und Sonja entschließen sich jedoch, als Duo weiterzumachen – mit Erfolg: „Als die Liebe starb“ klettert 2002 bis auf Platz 38 der deutschen Charts. Man geht auf Tournee, verpflichtet die heute ganz oben stehenden Acts ASP und Unheilig als Support-Acts.

„Und hörst auch du das Flehen nicht in meinen stummen Schreien...“

Die logische Konsequenz dieses Aufwärtstrends: Die Band wechselt zu G.U.N. Records, das bis heute erfolgreichste Album „Gezeiten“ markiert eine Zäsur in der Bandvita: Erstmals übernehmen düsterrockige Elemente die Vorherrschaft, Platz 16 ist der gerechte Lohn für die harte Arbeit und Leidenschaft, die Thomas und Sonja in das Projekt stecken. Die Singles „5 Jahre“ und „Stumme Schreie“ flimmern auf den Musiksendern rauf und runter – ein mehr als ungewohntes Bild in der damaligen Fernsehlandschaft und ein weiteres Zeichen für den Pioniergeist dieser Formation.

„Ist denn niemand dort draußen, der weiß, wer ich bin?“

„Auf deinen Schwingen“ schlägt 2006 ein weiteres Kapitel in der Geschichte der Band auf und zieht als rockigstes Album in die Annalen ein. Vorwärts in die Vergangenheit geht es für das rastlose Duo 2008, als man sich wieder mit seinem alten Partner Trisol zusammentut und das Konzeptalbum „Namenlos“ veröffentlicht. Gewidmet den unbekannten Toten auf dem Wiener Friedhof der Namenlosen, gelingt L'âme Immortelle das seltene Kunststück, die eigenen Wurzeln überzeugend neu zu interpretieren, gibt sich wieder deutlich elektronischer. Das Remix-Album „Durch fremde Hand“ setzt diesen Trend fort, dann legt sich unerwartet lange der Mantel des Schweigens über das Duo. Unzählige Gerüchte zirkulieren, das Ende der Band scheint gewiss – doch Anfang 2012 melden sich L'âme Immortelle völlig überraschend mit „Momente“ zurück, einem Album wie ein Paukenschlag, das den Ausnahmestatus des Projekts einmal mehr ausdrücklich zementiert. Eine neue Ära hat begonnen - und wie schon 1996 weiß niemand, was sich dieses Projekt noch alles aus dem Ärmel schütteln wird...

 

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